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05. März 2019

Klimaschutz ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe


Der Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Bereits heute wirkt sich der Klimawandel in verschiedenen Weltregionen auf Ernteerträge und Lebensmittelproduktion aus. Auch in Deutschland ist dieser Wandel zu beobachten. Der Sommer 2018 beispielsweise gehörte hier zu den heißesten und trockensten Sommern. Wie die Land- und Ernährungswirtschaft sich künftig auf wettertechnische Extremsituationen vorbereiten kann, wie sich die Betriebe entsprechend anpassen und welchen Beitrag sie zur Senkung der Treibhausgase leisten können, dazu haben der Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen sowie das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e. V. am 28. Februar 2019 in die Universität Vechta eingeladen.

Klimawandel nicht zu leugnen

„Notwendig, insbesondere für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, sind Anpassungen an den Klimawandel, aber auch weitere Anstrengungen, den Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft weiter zu verringern. Diese Aufgaben lassen sich aber nur angehen, wenn alle Akteure lösungsorientiert und zielgerichtet zusammenarbeiten. Klimaschutz betrifft uns alle“, ordnete die Geschäftsführerin des Verbunds Transformationswissenschaften, Dr. Barbara Grabkowsky, die Tagung ein.

Weitere gemeinsame Anstrengungen notwendig
Sowohl Referenten als auch Podiumsteilnehmer_innen betonten während der Veranstaltung immer wieder, dass es besonders wichtig sei, die Anstrengungen mit allen Beteiligten und der Gesellschaft konstruktiv und pro-aktiv anzugehen. Davon kann sich die Landwirtschaft nicht ausnehmen. Hierzu Uwe Bartels, AEF-Vorsitzender und Landwirtschaftsminister a. D.: „Der Klimawandel ist da. Auch die Agrarwirtschaft in Deutschland und natürlich in Niedersachsen muss deshalb reagieren und Gegenmaßnahmen finden. Das ist Konsens. Es gilt nun abzuwägen: Welche Maßnahmen nutzen der Gesellschaft und dem Klima und wo wären die Auswirkungen eher gering und würden die Produktion der Lebensmittel ins weniger klimaeffiziente Ausland verlagern? Das würde viele kleine Betriebe in die Knie zwingen und das gilt es unter allen Umständen zu verhindern.“

Das Foto zeigt die Referenten der Tagung (v.l.): Moderator Donald Bäcker, Uwe Bartels, Landrat Herbert Winkel, Dr. Barbara Grabkowsky, Landrat Johann Wimberg, Dr. Anna Fangmann, Dr. Sebastian Lakner, Prof. Dr. Burghart Schmidt, Dr. Carsten Vorsatz, Ansgar Lasar, Dr. Volker Wachendörfer.

Weitere Informationen und ausführlicher Bericht zur Tagung >

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