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11. März 2019

Filterblase – was ist das?


Einseitige Informationen können zu einseitigen Meinungen führen. Populismus und Meinungsextreme können die Folge sein. Gerade den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook wird unterstellt, dass ihre Verfahren der Informationsbereitstellung diese einseitigen Meinungen noch befördern können.

Wer dann darauf verzichtet, sich anderweitig über ein Thema schlau zu machen, gerät möglicherweise in eine sogenannte Filterblase. Diese Menschen bekommen nur noch gefilterte Informationen, die der eigenen Vorstellung und Meinung entsprechen. Das kann letztendlich zu einer verengten und einseitigen Sichtweise führen.

Parallel dazu kann eine gezielte Meinungsbildung durch verschiedene Akteure im Netz dazu führen, dass fundierte, neutrale Fakten und sachliche Argumente nicht mehr die Hauptrolle in der öffentlichen Diskussion zu verschiedenen Themenbereichen spielen. Soziale Medien können in diesem Rahmen zu einer unkontrollierbaren Dynamik in der Verbreitung und Zuspitzung von einseitigen Meinungsbildern führen, wobei die Landwirtschaft ein prominentes Beispiel für dieses Phänomen ist. Prof. Spiller von der Universität Göttingen sagt: „Studien zeigen, dass gerade in der Landwirtschaft 80 Prozent der Berichterstattung negativ ist.“.

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