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09. Mai 2019

Fachgespräch zur Verwendung von Stalldesinfektionsmitteln und Stallinsektiziden


Im Rahmen eines im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführten Forschungsvorhabens wurden Vorschläge zur Reduzierung von Umwelteinträgen aus der Anwendung von Stalldesinfektionsmitteln und Stallinsektiziden in der Tierhaltung erarbeitet.

Am 16. Oktober 2019 findet von 10:30 bis 16:30 Uhr im Bundespresseamt in Berlin ein Fachgespräch zu diesem Thema statt. Ziel des Fachgesprächs ist es, diese mit potentiell betroffenen Interessengruppen hinsichtlich ihrer Praktikabilität und Eignung für eine gute fachliche Anwendung oder als Anwendungshinweise zu diskutieren. Der Fokus liegt dabei auf der Routinedesinfektion und dem gezielten Einsatz von Insektiziden im Bedarfsfall.

Hintergrund:

Der Einsatz von Desinfektionsmitteln und Insektiziden ist als Maßnahme zur Gesunderhaltung der Tiere und zur Aufrechterhaltung einer hohen Lebensmittelsicherheit tierischer Produkte in der modernen Nutztierhaltung unerlässlich. Wirksame Desinfektionsmaßnahmen dienen dazu, das Einschleppen von Krankheitserregern zu verhindern, Infektionsketten zu unterbrechen und den Keimdruck zu senken. Durch die Anwendung von Insektiziden können ebenfalls Infektionsketten unterbrochen werden. Zusätzlich lassen sich dadurch Stress und Nervosität der Nutztiere reduzieren. Allerdings enthalten diese Biozidprodukte potente Wirkstoffe, die auf direkten oder indirekten Wegen in die Umwelt gelangen können. Ungewollte negative Auswirkungen auf die Umwelt können nicht immer ausgeschlossen werden. Es ist daher sinnvoll, Biozidprodukte möglichst effizient und zielgerichtet zu verwenden, um unnötige Einträge in die Umwelt zu vermeiden.

Ein wichtiger Bestandteil der Zulassung von Biozidprodukten ist die Festlegung von geeigneten Anwendungshinweisen und Risikominderungsmaßnahmen zur Minimierung von Umwelteinträgen. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Umweltbundesamtes haben die Forschungsnehmer Ramboll Environment & Health GmbH, das Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie (ITTN) der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und die HYDOR Consult GmbH Maßnahmen zur Reduzierung von Umwelteinträgen aus der Anwendung von Biozidprodukten in der Tierhaltung erarbeitet.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Fachgespräch finden Sie bitte hier.

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