Sprechen wir!?

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Schlaue Köpfe made in Weser-Ems


Der Strategierat Energie Weser-Ems prämiert wegweisende Abschlussarbeiten zu Schwerpunktthemen der Energiewirtschaft aus dem Nordwesten: „Spannende und neuartige Themen, Ideen und Geschäftsmodelle bestimmen das Energiesystem der Zukunft, tragen zur Akzeptanzsteigerung bei oder zeigen auf, wie das System und die Gesellschaft der Zukunft gestaltet sein müssen, um die Energiewende gesamt aber auch die Region Weser-Ems als Schlüsselregion weiter voranzubringen. (mehr …)

Direktvermarktung mit FRIEDHOLD


Moritz und Carl Armbrust sind Web-Entwickler und wollen mit ihrem Start-Up-Unternehmen FRIEDHOLD Landwirten bei der Direktvermarktung ihrer Produkte helfen. Ziel ist es, den Landwirten mehr Planungssicherheit durch mehr Verdienst und eigene Kunden zu ermöglichen. Die gleichnamige Software, deckt dabei alle Bereiche der Direktvermarktung ab. Neben einem eigenen digitalen Hofladen, vereinfacht FRIEDHOLD die Waren- und Kundenverwaltung, das Verschicken von Newslettern, die Logistik und auch zukünftig die Buchhaltung. (mehr …)

Green New Deal: Freie Universität Bozen entwickelt Nahrung der Zukunft


33 Partner aus 21 europäischen Ländern, von Universitäten, Forschungszentren und aus der Lebensmittelindustrie: Sie alle forschen im Rahmen des Projekts „Smart Protein“ in den kommenden vier Jahren daran, wie aus Gemüse, Pilzen und Resten der Lebensmittelverarbeitung eiweißhaltige Lebensmittel hergestellt werden können. (mehr …)

BUND-Tipps: Umweltfreundliche Zierpflanzen


Zimmerpflanzen verbessern die Luft, mit Zierpflanzen kommt ein Stück Natur in die Wohnung – und schön anzuschauen sind sie zumeist auch noch. Doch sind Zierpflanzen auch umweltfreundlich? (mehr …)

Online-Umfrage: Wo informieren Sie sich über Landwirtschaft?


Wir vom Agri-Food-Team möchten uns ein Bild machen: Woher beziehen Sie Ihre Informationen? Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

 

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Was ist LEADER?


Die Europäische Union unterstützt seit 1991 mit dem LEADER-Ansatz modellhafte Projekte für die positive Entwicklung der ländlichen Räume. LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume (www.eler.niedersachsen.de).

In den sogenannten LEADER-Regionen können die Menschen Prozesse vor Ort mitgestalten und aktiv an der Gestaltung der Region mitwirken. Lokale Aktionsgruppen (LAGs) bestimmen den LEADER-Prozess und sind damit Motor der regionalen Entwicklung.

LEADER-Region Vechta

Die zehn Städte und Gemeinden des Landkreises Vechta haben sich gemeinsam mit dem Landkreis Vechta zur Leader-Region Vechta zusammengeschlossen. In einem landesweiten Wettbewerb konnte sich die Region Vechta erfolgreich mit ihrem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) als Leader-Region behaupten. Seit dem 01. März 2016 ist die Leader-Region Vechta mit einem Regionalmanagement und einer Geschäftsstelle ausgestattet, die gemeinsam mit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) die Umsetzung von Projekten unterstützen (Quelle: www.leader-vechta.de).

Filterblase – was ist das?


Einseitige Informationen können zu einseitigen Meinungen führen. Populismus und Meinungsextreme können die Folge sein. Gerade den sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook wird unterstellt, dass ihre Verfahren der Informationsbereitstellung diese einseitigen Meinungen noch befördern können.

Wer dann darauf verzichtet, sich anderweitig über ein Thema schlau zu machen, gerät möglicherweise in eine sogenannte Filterblase. Diese Menschen bekommen nur noch gefilterte Informationen, die der eigenen Vorstellung und Meinung entsprechen. Das kann letztendlich zu einer verengten und einseitigen Sichtweise führen.

Parallel dazu kann eine gezielte Meinungsbildung durch verschiedene Akteure im Netz dazu führen, dass fundierte, neutrale Fakten und sachliche Argumente nicht mehr die Hauptrolle in der öffentlichen Diskussion zu verschiedenen Themenbereichen spielen. Soziale Medien können in diesem Rahmen zu einer unkontrollierbaren Dynamik in der Verbreitung und Zuspitzung von einseitigen Meinungsbildern führen, wobei die Landwirtschaft ein prominentes Beispiel für dieses Phänomen ist. Prof. Spiller von der Universität Göttingen sagt: „Studien zeigen, dass gerade in der Landwirtschaft 80 Prozent der Berichterstattung negativ ist.“.

Klimaschutz ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe


Der Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Bereits heute wirkt sich der Klimawandel in verschiedenen Weltregionen auf Ernteerträge und Lebensmittelproduktion aus. Auch in Deutschland ist dieser Wandel zu beobachten. Der Sommer 2018 beispielsweise gehörte hier zu den heißesten und trockensten Sommern. Wie die Land- und Ernährungswirtschaft sich künftig auf wettertechnische Extremsituationen vorbereiten kann, wie sich die Betriebe entsprechend anpassen und welchen Beitrag sie zur Senkung der Treibhausgase leisten können, dazu haben der Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen sowie das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e. V. am 28. Februar 2019 in die Universität Vechta eingeladen.

Klimawandel nicht zu leugnen

„Notwendig, insbesondere für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, sind Anpassungen an den Klimawandel, aber auch weitere Anstrengungen, den Treibhausgasausstoß der Landwirtschaft weiter zu verringern. Diese Aufgaben lassen sich aber nur angehen, wenn alle Akteure lösungsorientiert und zielgerichtet zusammenarbeiten. Klimaschutz betrifft uns alle“, ordnete die Geschäftsführerin des Verbunds Transformationswissenschaften, Dr. Barbara Grabkowsky, die Tagung ein.

Weitere gemeinsame Anstrengungen notwendig
Sowohl Referenten als auch Podiumsteilnehmer_innen betonten während der Veranstaltung immer wieder, dass es besonders wichtig sei, die Anstrengungen mit allen Beteiligten und der Gesellschaft konstruktiv und pro-aktiv anzugehen. Davon kann sich die Landwirtschaft nicht ausnehmen. Hierzu Uwe Bartels, AEF-Vorsitzender und Landwirtschaftsminister a. D.: „Der Klimawandel ist da. Auch die Agrarwirtschaft in Deutschland und natürlich in Niedersachsen muss deshalb reagieren und Gegenmaßnahmen finden. Das ist Konsens. Es gilt nun abzuwägen: Welche Maßnahmen nutzen der Gesellschaft und dem Klima und wo wären die Auswirkungen eher gering und würden die Produktion der Lebensmittel ins weniger klimaeffiziente Ausland verlagern? Das würde viele kleine Betriebe in die Knie zwingen und das gilt es unter allen Umständen zu verhindern.“

Das Foto zeigt die Referenten der Tagung (v.l.): Moderator Donald Bäcker, Uwe Bartels, Landrat Herbert Winkel, Dr. Barbara Grabkowsky, Landrat Johann Wimberg, Dr. Anna Fangmann, Dr. Sebastian Lakner, Prof. Dr. Burghart Schmidt, Dr. Carsten Vorsatz, Ansgar Lasar, Dr. Volker Wachendörfer.

Weitere Informationen und ausführlicher Bericht zur Tagung >

Vorbereitungstreffen „Agrarwirtschaft in der Filterblase“


Zum Thema „Die Agrarwirtschaft in der Filterblase“ fand am 13. Dezember 2018 ein Vorbereitungstreffen in der Universität Vechta statt. Dazu eingeladen hatte die Universität Vechta (Dr. Anna Fangmann) und die Koordinierungsstelle des Verbundes Transformationsforschung agrar Niedersachsen (Dr. Barbara Grabkowsky und Dr. Christian H. Meyer).

Die Teilnehmer diskutierten u.a. darüber wie soziale Netzwerke und Suchmaschinen die Wahrnehmung der Agrar und Ernährungswirtschaft beeinflussen.  Welche Auswirkungen haben die von Algorithmen bestimmte Auswahl an Informationen auf die Akzeptanz der Branche? Um diese Fragen dreht sich die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Universität Vechta, die am 28. März 2019 im Kreishaus in Vechta stattfindet und in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar Niedersachsen durchgeführt wird.

Nahmen am Vorbereitungstreffen teil (v.r.): Prof. Dr. Matthias Kussin, Anna Wilke, Prof. Dr. Nicolas Meseth, Prof. Dr. Thomas Blaha, Dr. Christian H. Meyer, Dr. Anna Fangmann, Simon Lütkenhaus, Dr. Barbara Grabkowsky

Quelle: Tzimurtas/OV

Weitere Informationen und das Programm finden Sie auf dieser Website >